Die Umsetzung in Taten und Karten… (2. Teil)
Nach diesem langen und tollen Gespräch war es irgendwie so, als ob jemand einen Schalter gedrückt hat. Viele Ideen die wir schon früher hatten haben wir nach und nach umgesetzt. Ideen und Dinge die wir uns vorher nie getraut hätten.
Ich hätte vor einem Jahr nie daran gedacht unsere Speisekarte so drastisch zu ändern.
Ochsentafelspitz von der Karte ? Schweinefilet anders ? Nie im Leben hätten wir uns da ran getraut.
So ist die Idee entstanden die “Weckgläser” die wir schon die ganze Zeit im Catering anbieten ins Restaurant zu holen. Nach einen halben Tag war der Name “Ochsenhappen” geboren.
Kleine kulinarische Variationen. Zu neuen Speisen musste eine neue Speisekarte her. Unsere Karte die wir bis dato hatten sollte eh nur als Übergang dienen.
Unser Anspruch an die Karte war weg von der Folie hin zu Papier.
Der Gast muss die Karte fühlen. Also konnte es nur eine Klemmkarte geben.
Ich selber mag das Gefühl von tollem Papier. Ausserdem sollte Sie leicht auswechselbar sein.
Wir haben uns für dieses Modell entschieden.
Erst auch in dieser Farbe die auf der Page zu sehen ist.
Meine Freunde von Caran und Zwerger einer Marketingagentur haben uns parallel einen Vorschlag für unsere neues Briefpapier und Logo unterbreitet. Chris hat dabei so gute Arbeit geleistet, dass wir keine Veränderung wollten. Er hat dabei einmal das Alter beachtet und den Wiedererkennungswert des Signets. Auch der graue Hintergund und die Idee mit dem Prägen des Logos…
Einfach nur toll. Wir haben uns sofort darin wiedergesehen und waren begeistert.
Auch egal wem wir es gezeigt haben jeder fand es toll.
Dann kam die Idee:
Die Speisekarte muss in dieses Design. Uppss … Die war schon bestellt.
Also angerufen.
Gerade wo die Karte hergestellt werden sollte haben wir den Auftrag noch stoppen können.
Mit freundlicher Unterstützung unseres Waserlieferanten Teinacher haben wir dann die Mehrkosten gedeckt und konnten uns unseren “Kartentraum” erfüllen.
Eine individuelle Karte in unserem Design. Die hat keiner und sie sieht umwerfend aus.
Neben der Karte musste auch neues Briefpapier her, neue Visitenkarten, Homepage, Mappen für Menüvorschläge, zweite Seite ohne Briefkopf…
Wahnsinn was da auf einmal alles auf uns zu kam. So haben wir uns nach und nach dran gemacht die einzelnen Sachen zu designen und auszuwählen
Stundenlang haben wir Papier gefühlt und angeguckt.
Wer es nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen wie lange man braucht um sich für ein Papier zu entscheiden. Eigentlich nicht für ein Papier, sondern für sein Papier.
100g oder 120 g. Rauh oder glatt, hochweiss oder weiss…
Wir haben zwei Tage gebraucht um uns zu entscheiden. Ein Kompromiss aus tollem Papier aber auch Wirtschaftlichkeit. Denn was nützt eine tolle Bankettmappe wenn wir fast eine Schutzgebühr verlangen um nicht in Tränen aus zu brechen weil Sie 4,00 € kostet
Als wir damit fast durch waren kam meiner “Fast Frau” Antje die Idee das Logo am Ochsen auch zu ändern. Neue Schilder oder das bestehende am Haus überstreichen ?
Hmmm Was macht ma da. Erst mal habe ich mich gesträubt.
Wie es damit weitergeht erfährt der Blogleser in den nächsten Tagen…
P.S.
Hier ein Bild der neuen Karte:


