Neue Küchenzeiten…

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 Wir haben seit 1.Juni beschloßen Mittags die Küche nicht mehr zu öffnen. Wir haben uns die Gästeströme angeschaut und haben festgestellt, wenn Mittags jemand was isst, dann nur eine Kleinigkeit, die nichts kosten darf und schnell geht.
Gerade wegen der Temperaturen nähern wir uns auch gerade an unsere Südlichen Nachbarn an. Die meisten Gäste essen gerne ab 17.00, 18.00 Uhr…

Dazu kommt, das wir ganz ehrlich den Preiskampf nicht mitmachen möchten und Mittagstische für 5 € oder weniger verkloppen. Mit unserem Qualitätsanspruch ist das nicht zu vereinbaren und man sollte bei seiner Arbeit ehrlich sein.
(Mittags kostet das Schnitzel 4,90 mit Salatbuffet Abends a la carte 14,80 € !!!???)

Unser Anspruch an Service ist aber, das auch wenn ein Gast Mittags reinkommt, das er persönlich begrüsst wird und sein Anliegen gleich bearbeitet wird. So ist auch bedingt auch durch das Hotel durchgehend immer jemand da um sich um die Gäste zu kümmern.

Die Küche beginnt jetzt immer um 16.00 Uhr zu arbeiten und die Gäste können ab 17.00 Uhr etwas essen.
Wir sind wirklich überrascht wie viele Gäste das Angebot ab 17.00 Uhr annehmen. Stammgäste die vorher Mittags da waren kommen jetzt einfach abends. Auch nach 22.00 Uhr (die Küche hat jetzt bis 23.00 Uhr geöffnet) kommen noch Gäste. Z.B. aus dem Nationaltheater kommen einige Gäste die dann noch etwas essen gehen. Die Küche freut sich, das sie nicht mehr diesen Teildienst hat (Sie mussen vorher 10.00 -14.00 und 18.00-22.00 Uhr arbeiten).
Und wir selber haben auch mehr Zeit um uns um die Büroarbeit zu kümmern.
Also sind wir bisher mit dem Verlauf ganz zufrieden.

Übrigens Sonntags und Feierttags haben wir auch Mittags geöffnet.
Und wenn jemand Mittags bei uns feiern möchte ist das natürlich auch kein Problem…

Prüfung…

Wieder ist ein Jahr rum… Patrick unser Azubi vom CJDÂ hat jetzt gerade Prüfung.

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Auf dem Bild links , der mit dem Kochlöffel ;-)

Wir sind etwas aufgeregt, denken und hoffen aber alle das er es packt.

Auch ohne Prüfung sind wir sehr stolz auf ihn aber auch auf unsere Leistung.
Patrick hat vor etwa einem Jahr (ich glaube August) bei uns angefangen. Er war sehr verschloßen und in sich gekehrt und hatte bis Dato ausser Kartoffeln schälen und Pommes machen noch nicht viel von Kochen und Küchen mitbekommen.
Das CJD ist eine Fördereinrichtung die Ihn einmal in der Woche betreut hat wir habne uns die restlichen vier Tage um Ihn gekümmert und Ihm vom Salatposten über Beilagenposten bis hin zum Fleischposten gebracht.
Alle 3 Monate waren Zwischengespräche bei denen wir gemeinsam mit den Betreuern vom CJD und Patrick zusammen die Leistungen beurteilt haben und neu festgesetzt haben was für Ziele bis zum nächsten mal verfolgt werden.

Auch Patrick hat viel geleistet. Das erste war von Karlsruhe nach Mannheim zu ziehen. In ein neue Wohnung, neue Stadt ohne seine Kumpels und Freunde (wobei das auch wohl ganz gut war ;-))) ). Er hat viel lernen müssen, viel umdenken müssen und viele Sachen waren für Ihn neu. Wenn wir Ihn heute sehen ist da ein junger Mann, der kochen kann und den man auch mal kurz alleine lassen kann ohne das die Töpfe anbrennen.

Patrick war vorhin da und hat seine Prüfung bestanden !!!!

Super Patrick !!!! Glückwunsch !!!!

Und wieder zeigt es mir:
Man kann alles schaffen man muss nur wollen !!!

So würd ich an manchen Tagen auch gern mal mit Gästen reden ,-)

ich denke aber, das dann keiner mehr bei uns anrufen möchte.

Hier ist nicht Paul Panzer der Star, sondern Dachdeckermeister Benether

Habe lang nicht mehr so Tränen gelacht.

Im Ochsen würde das dann so klingen.

Gast: Guten Tag meine Name ist Meier ich würde gerne einen Tisch bestellen.

Ochsen: Wat Sie wollen einen Tisch bestellen ? Da müssen Sie beim Schreiner anrufen.

Gast: Wie beim Schreiner ist da nicht der Ochsen ?

Ochsen: Natürlich aber wir haben keine Tische… Sie können nur einen Platz reservieren

Aber… Wir bleiben natürlich nett und freundlich auch wenn wir manchmal ähnliche Anrufe haben wie die von Herrn Panzer.

Werbeanrufe und dreiste Vertreter

Gestern ein Fax bekommen. Vielen Dank für die Bestellung vom Gastro Infonewsletter oder so ein Quatsch. Sehr geehrte Frau XXXXX vielen Dank für das nette Gespräch am 15.2 um 16.31 Uhr bei dem Sie unseren Letter bestellt haben. Sie bkommen Ihn ab sofort zugesand und brauchen nur 19,90 € zahlen und das alle 2 Wochen.

Solche ArXXXXlöXXXXX !!!! So etwas regt mich auf, weil mir jede Minute Arbeit das ganze zu bearbeiten auf die Nerven geht. Und wenn es nur ist, das ich den ersten Brief dem Postboten gleich wieder in die Hand drücke zum zurückschicken.

Solchen Callcentern, Firmen und besonders den Drahtziehern und Verbrechern in diesen Firmen(von ordentlichen Chefs oder Mitarbeitern kann man bei so einer Azocke ja nicht mehr sprechen) gehört echt alles schlechte an den Hals gewünscht.

Vor allen Dingen hat die Azubine nur gesagt, das Sie nicht zuständig ist und er doch wieder anrufen soll. Und natürlich ja gesagt das er die Infos auch schicken können falls er mich nicht erreicht.

Mann Mann Mann …. Arghhh

P.S. erschreckend ist auch, das Sie sich zwar grenzwertig aber dennoch wirklich an die Gesetze halten. Aber die verursachen nur arbeit und das ist schon Schaden genug auch wenn es nur 1 Minute ist (Meistens ist es ja mehr)

Ich habe gerade die Idee bekommen, das ich da Anrufe und mit der gleichen Masche ein Buffetabo für 500 € verkaufe und natürlich umgehend bestätige. ;-)

Nachtrag:
Nachdem ich angerufen hatte wurde innerhalb kürzester Zeit aufgelegt.
Ich sollte noch mal an meinen Telefonverkäuferfähigkeiten arbeiten.
Die wollten mein Buffetabo einfach nicht haben. Warum bloß ???

Aber es hat spaß gemacht.

Durchgeknallt oder einfach nur Selbstständig (Die lange Geschichte wie und warum sich unsere Karte heute verändert)

Es war einmal…

ich weiß nicht ob es daran liegt, das ich nun 30 bin oder ob es an dem Geschäft allgemein liegt.
Irgendwie zieht man ein Resumee aus den letzten Jahren.
Ich muss dazu sagen, das gerade die letzten 1,5 Jahre nicht gerade die leichtesten waren die wir zu meistern hatten.
Wenn ich nun mal so an 2002 denke bzw. eigentlich haben wir am 30.12.2001 den Schlüßel vom Ochsen erhalten.
Ich selber war 24 und Antje meine “Fast Frau” war “noch” 23.
Ein unspektakulärer Tag, denn ich musste noch komplett das Silvestermenü vom Turm vorbereiten und am 31.12. auch schicken.
Eine Party, oder wenigstens ein Sekt gab es damals nicht. Stattdessen ging es an die Arbeit.
Zwei Monate waren wir jeden Tag um 7.00 Uhr morgens da und gingen abends gegen 23.00 Uhr erst nach Hause.
Die Küche wurde renoviert, wir haben selber die Wohnung und das Restaurant renoviert, Zimmer geputzt, sich mit Lieferanten rumgeschlagen,
den Handwerkern auf die Finger geschaut und nebenbei noch mit der Bank verhandelt.
Irgendiwie blöd die Zeit aber man möchte es doch nicht missen.

Dann haben wir die Eröffnung gemacht. Heimlich still und leise haben wir am 1.3.2002 einfach die Tür aufgeschloßen.
Wir haben die Karte nicht groß verändert, denn wir hatten Angst die Stammgäste damit zu sehr zu überfordern.
Die Visitenkarten und das Briefpapier hatten das gleiche Design wie bei unserem “ExChef” ausser natürlich der Name.

So fingen wir langsam an Gastronomen zu werden. Die ersten Abrechnungen, der erste Besuch beim Steuerberater.
Die ersten eigenen Karten. Das erste mal das Konto überzogen… die typischen Stolpersteine der ersten Jahre.
Wir haben seitdem versucht immer weiter am Ochsen und an uns zu arbeiten.
So wurden die Hotelzimmer renoviert.Wir haben neue Teppiche bekommen und im ersten Stock Laminat verlegt.
Es wurde eine neue Heizung mit Brennwerttechnik eingebaut. Für die Küche gab es einen Vakumierer.
Die Karte hat sich verändert… Und irgendwann haben wir gemerkt:
Die Leute und Gäste wissen auch nach ein bis zwei Jahren noch nicht das der Ochsen jetzt von uns geführt wird.
Es hat kaum einer gemerkt das da ein Wechsel war.

Huch !!?? Wie konnte so was passieren. Also haben wir angefangen dagegen zu arbeiten.
Wir haben neues Briefpapier gestaltet. Die Homepage haben wir umdesignt. Einen Newsletter eingeführt.
Die Ochsennews wurden das erste mal gedruckt und an unsere Gäste verteilt.
Neue Speisekartenmappen haben wir lange gesucht und dann bestellt.
Und eigentlich alles getan, damit die Gäste merken… “Jetzt sind wir da”
Aber erstens kommt es anders und zweitens wie man denkt.

Wir haben zwar neue Gäste hinzugewinnen können, aber trotzdem haben alle unsere Bemühungen
nicht so gefruchtet wie wir uns das vorgestellt haben.
Die allgemeine Meinung von vielen ist immer noch:
Der Ochsen ist teuer, die Portionen sind klein, man geht höchstens mal zum Geburtstag oder zum Feiern dort hin.
Lustigerweise bekommen wir das immer mit von Menschen die noch nie bei uns waren.

Neue Gäste sind jedoch erfreut über unser Preis Leistungs Verhältnis und sind zufrieden mit unserer Leistung.
Ich selber halte zwar nicht soooo viel von Restaurantführern, da es immer nur Momentaufnahmen von einem Abend oder Besuch sind,
aber auch dort merken wir dass der Ochse und unsere Leistung annerkannt so langsam wird.
Also müsste es jeden Abend brechend voll sein ;-) Nein auch wir haben um jeden Gast zu kämpfen.

Dann kam leider ein Jahr das ein Handicap mit sich brachte. An Silvester 2005 habe ich Rückenschmerzen verspürt die ins Bein zogen.
Wie es so ist als Selbstständiger, man arbeitet selbst und das Ständig und man geht nicht zum Arzt.
Als es dann garnicht mehr ging ab zum Orthopäden der mich eingehend untersuchte.
Ein Bandscheibenvorfall. Selbst verschuldet, denn ich habe ein zu kurzes Bein, wusste das seit der Bundeswehr und habe nix gemacht.
Bzw. eigentlich hatte ich es unterschätzt und wusste nicht das so etwas schlimmes daraus entstehen kann.
Nachdem die normalen Therapien nichts genützt haben kam es im Juni zu einer OP die mich das erste mal 6 Wochen komplett ausfallen liessen.
Im August kam es zu einer weiteren OP weil sich Flüssigkeit gebildet hatte. Also noch einmal 6 Wochen leigen und laufen.
Aber Toi Toi Toi bis heute habe ich kaum Schmerzen und gehe auch jetzt regelmässig zum Sport.
Dann kam das Jahr 2007. Eigentlich ein nettes Jahr, denn wir haben den Ochsen nun im fünften Jahr.
Es kam etwas anders. Wir hatten das Glück, das ich selber im Februar 2007 in die Sendung RNF Telekoch eingeladen wurde.
An den Umständen wie es dazu kam habe ich heute noch zu knabbern. Peter Finkenwirth war für mich so etwas wie ein Kochvater vor dem ich größten Respekt hatte.
Aus der für mich schweren ersten Sendung wurde die zweite, dann kam die dritte und vierte und ehe ich mich versah war das erste Jahr Telekoch fast rum.
Es macht riesigen Spaß als Telekoch und ich bin froh, daß ich diese Aufgabe meistern darf.

Endlich ein Jahr in dem viel Leute sehen das im Ochsen jemand anders ist :-)
Natürlich ist man erstmal scheu und muß in die neue Aufgabe reinwachsen, aber da versuchen wir unser bestes zu geben.
Ach ja einen neuen Herd haben wir im Januar auch bekommen. Das Stadtfest haben wir gefeiert, wenn auch mit einem Zeltverlust durch einen Sturm am Samstag Abend.
Rauchverbot am 1. August. Ich selber habe im November aufgehört zu rauchen ;-)
Und dann war da noch unser großes Catering: der Regionalabend beim RNF und vier Wochen später die Eröffnung des Maximiliancenters in Wörth bei Karlsruhe mit 300 Personen.
Ich habe die Coolcooks, Alfons Schuhbeck und Mario Kotaska auf der Gaumenfreuden 2007 kennengelernt.
Alles in allem eine spannendes Jahr 2007 was wir da hatten.
Ein spannendes aber auch arbeitsreiches Jahr ging dann auch im Dezember zu Ende.

So arbeitsreich das die Zeit nicht für mehr als 3 Tage Urlaub am Stück gelangt hat und das auch nur zwei mal im Jahr 2007.
Darunter leidet das Privatleben, aber man ist ja noch Jung… Aber irgendwas fehlt dann doch.

So kommen dann schon negative Gedanken auf : Warum macht man das alles, warum hat man kein frei.
Wie kommt man durch den nächsten Monat wenn das Geschäft mal nicht so läuft.
Viele Gedanken schwirren einem durch den Kopf. Jeder Selbstständige wird diese Phasen kennen.
Wichtig ist das man dann wieder rauskommt und weitermacht. Als Selbstständiger natürlich ohne Arzt ;-)
Nein im Ernst natürlich hat man seine negativen Gedanken und hinterfragt dabei alles und jeden.
Das kann mal länger dauern mal etwas kürzer. (Bei zu lange sollte man aber wirklich ärztliche Hilfe ordern)
Aus diesen Phasen kann aber auch Positives entstehen.

Die Lösung für uns war einfach weg…
Einfach mal raus aus dem Ochsen und komplett nicht mehr dran denken (was natürlich nie klappt)
Wir haben das Glück, das man unsere Mitarbeiter auch mal eine Woche alleine lassen kann ohne Katastrophen.
Gesagt getan ab nach Dänemark in ein einsames Haus ohne jemanden zu sehen.
Wenn man dann in Urlaub ist denkt man natürlich nach und kann ganz frei von allem auch mal von aussen schauen.
Da geht einem auch so manches Licht auf und stellt sich so manche Frage.
Wir haben zwar alles aussen rum geändert, und gemacht und getan, aber haben wir das wirklich immer konsequent durchgezogen ?
Was ist aus so manchen Ideen geworden? Haben wir noch richtig Spaß oder ist schon so manches Alltag was eigentlich nicht sein sollte ?
Was finden die Gäste gut, was nicht so gut. Was findet man selber gut und was negativ ?
Ist es noch der richtige Weg den man geht ? Steht man zu seinem Laden und seinen Produkten ?
Was kann man besser machen, was läuft schon gut ? Und so weiter und so fort…

Also kommt man dann auch irgendwann zu einem Ergebnis:
Es gibt die “guten” und die “schlechten”, Mittelmaß wird nicht überleben. Leider soll es ja so sein in der jetztigen Gesellschaft und im Geschäftsleben.
Überall steht es: die Fastfood Restauants bekommen alle Kunden, die klassischen Häuser werden nicht überleben …
Es macht einem Angst.
Ich glaube aber daran, das man mit Qualität weiter kommt als so manche Prognose glaubt.
Es muß ehrlich sein und man muss hinter seiner Qualität und seinem Laden stehen. Wie sonst hätte der Ochsen seit 1632 bis heute überlebt ???

Fazit aus allem voran Geschriebenem.
Bei allen Neuerungen und Verbesserungen haben wir eines vergessen.
Unsere Speisekarte. Wir haben zum Teil tollee Gerichte aber auch wieder Gerichte die man in fast allen Restaurants bekommt.
Nur aus Angst das man einen Gast vergrault    haben wir so macnhe Änderung nicht vorgenomen.
Wie sollen wir neue Gäste anlocken wenn wir die Karte nicht an die neuen Gäste anpassen ? Wo ist unsere Einzigartigkeit, die jeder Laden braucht ?
Die Karte trägt zwar einen Teil unserer Schrift aber nicht die komplette Handschrift mit der man hundertprozentig dahinter steht.
Es hat lange gedauert und viele Diskussionen gegeben um die Karte, unser Gäste und auch sonst. Aber wir haben es jetzt geschafft.
Wir wagen den für uns großen Schritt. Wir verändern unsere Karte grundlegend.

Neben einer neuen Speisekartenmappe in schönem (Kunst) Leder die uns edler erscheint
als die jetztige Karte die aus PE Material ist wird sich der Inhalt verändern.
Eine neue Schrift und ein Vorwort wird in der Karte stehen. Persöhnlich unterschrieben von mir um den Gästen zu zeigen das wir dazu stehen.
Wir haben die Karte verkleinert von ehemals 16-20 Gerichten auf 12 Hauptgerichte, 4 Vorspeisen und 3 Suppen.
Aber wir werden uns noch eine kleine Schmankerl Karte vorbehalten die wir als Einleger gestalten.
Wenn wir was tolles beim Einkaufen sehen wird es gelauft und auf diese Karte geschrieben. (Handgeschrieben)
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Wir haben einige Vorteile aber auch Ängste.

Zuerst die Vorteile:
Die Verkleinerung der Karte bringt eine Verbesserung der Qualität.
Es gibt mehr Warendurchflussund autmatisch dadurch frischer Grundprodukte, da wir mehr von jedem benötigen.
Wir können uns besser um jedes einzelne Gericht kümmern, da nicht mehr diese Riesenauswahl da ist.
Dadurch haben wir in der Küche hoffentlich auch wieder mehr Spass und weniger Stress.
Im großne und ganzen soll uns und den Gästen die Karte spaß machen.

Angst haben wir das die Karte nicht ankommt weil Sie zu klein ist.
(Manchen Gästen kann die Karte ja nicht groß genug sein um dann doch ein Schnitzel zu bestellen ;-)
Ansonsten stehen wir dazu und haben uns durch und durch für diesen Schritt entschieden.

So jetzt gehts weiter mit der Gestaltung der Karte.

Durchgeknallt oder ” einfach nur Selbstständig”.
Ging mir gerade durch den Kopf wo ich das ganze nochmal gelesen habe.

Rauchfrei jetzt auch bei uns

Irgendwie bin ich letzten Freitag beim Besuch bei meiner Mutter in Bremen morgens nach dem aufwachen auf die Idee gekommen nicht mehr zu rauchen.
Spontan ist doch das Beste.

Bis heute hab ich schon durchgehalten.

Beim ärgern über Hotlines und Mitarbeiter hätte ich zwar schon Lust gehabt bin aber standhaft geblieben.

Jetzt habe ich sogar meine Stellvertreterin in der Küche Eva und unser Zimmermädel Barbara angesteckt.
Eva hält schon 2 Tage durch und bedankt sich schon seit heute morgen alle Viertelstunde das Sie ohne mich nie drauf gekommen wäre aufzuhören.
Und Barbara ist so inspiriert von mir …

Was für eine Ehre ;-))))

Ist denn feiern nicht schön ? Oder warum hat kaum noch einer Zeit dazu ?

Aufgrund des Kommentares von Babsi ( http://www.gletscherblick-mieders.at) habe ich auch wieder an ein Phänomen denken müssen was eigentlich nur zur Weihnachtszeit auftritt.

Weihnachtsfeiern sind so schön, das man schnell wieder weg muss ;-)
So erleben wir es desöfteren und sind dann immer ganz überrascht.
Denn ausbaden dürfen wir die schlechte Laune der Leute.

Es muss immer ganz schnell gehen. Der Apero, das Essen bestellen, das essen selber und das bezahlen. Denn feiern mit den Kollegen ist so schön, da muss man schnell wieder weg.

Leider sieht man das immer häufiger. obwohl gerade Weihnachtsfeiern doch schön werden können und nett sind. Man kann sich mal richtig kennenlernen, sich unterhalten. Auch mal was klären was einem nicht gepasst hat weil man Zeit und Ruhe hat und nicht der Hektik der Arbeit ausgesetzt ist. Schade das das viele wohl nicht mehr so sehen und die Feier als notwendiges Übel ansehen wo man nur hin muss um vom Chef gesehen zu werden.

Wir haben daher unsere Weihnachtsfeier übrigens jetzt auf Januar verlegt, denn da haben wir Zeit. Wir werden am 23.12 nach der Arbeit ein wenig zusammensitzen und was essen und trinken ( wie jedes Jahr), aber offiziell machen wir eine AfterWeihnachtsfeier wenn wir dann wirklich Ruhe haben.

Ochsenwear 2007 (oder neue Kleidung für die Ochsen)

Alle Köche haben verschiedene Kochjacken…
Der eine geht gut mit um und trägt die Jacken mit Stolz, der andere achtet nicht so drauf und ein Dritter leiht sich manchmal Jacken aus. So ist das in den küchen der Welt halt.

Wir haben nun ein Mittel dagegen gefunden…

Wir haben mit allen Köchen und Azubiköchen gesprochen und Ihnen angeboten zum Preis einer normalen Kochjacke über uns Kochjacken zu bestellen. Den Restbetrag legen wir dazu, dafür haben alle die gleichen Jacken. Ausserdem statten wir alle noch mit Logoschürzen aus.

Die Kochjacken können Sie natürlich behalten und mitnehmen wenn Sie beispielsweise mit dem Ausbildung fertig sind. Nur die Schürzen bleiben da.
So haben wir einen großen Vorteil. Wir müssen nicht für jeden Koch der bei uns anfängt Kochjacken vorhalten und haben zig Kochjacken in verschiedenen anderen Größen im Schrank liegen. Fast nicht durchführbar in kleinen Betrieben.

Wir haben tolle Mitarbeiter denn Sie haben alle darauf wert gelegt das jeder schön aussieht !!! Wir haben dann alles zusammen ausgesucht…
Beim Service haben wir dann noch gleich auf graue Blusen umgestellt…(Die waren eifersüchtig auf die schönen Köche und Köchinen)

Und hier ist Sie ….

Die neue Küchenkollektion 2007 vom Ochsen:

Ochsenwear ;-)

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Jeder Koch/Köchin hat eine Kochjacke in Bordeauxrot, schwarze Kochhosen (ganz wichtig mit Handytasche), graue Latzschürzen mit Logo und passend dazu ein graues Halstuch.

Unsere Spülfee Mandy hat umgestellt auf Bordeauxfarbene Poloshirts.
Rechts davon unser Azubine Corina die nun passend zu Ihrer Bordeauxfarbenen Schürze und Krawatte (beides mit Logo) noch eine graue Bluse hat.

Ich bin gespannt ob es den Gästen auffällt …
Wie gefällt es den Bloglesern ???
Ich denke alle Models würden sich über Kommentare freuen …

Personal vom Personaldienstleister ???

Ich lieb ja diese netten Werbeanrufe in denen mir was verkauft wird werden soll.
Gestern erhielt ich den dritten Anruf in kurzer Zeit von einer Personalleasingfirma.
Die haben sich auf Servicepersonal bzw. auf Gastronomie spezialisiert.

Dem Grunde nach ja eine gute Sache gerade wenn man auch mal größere Partyserviceveranstaltungen hat. Man kann auf diese Firmen zugreifen und sich Servicepersonal dazu mieten. Unter anderem bei der WM war das ein großer Boom und die Firmen sind aus dem Boden gespriesst wie Unkraut.

Jetzt wo kein Großereignis mehr in Deutschland da ist scheint es zuviele davon zu geben.
Jetzt bekomme ich als kleines Haus ein Schreiben (ich zitiere)

“Durch die Auslagerung von Unternehmensbereichen wie

Rezeption, Spülküchen, Zimmerservice, Objektreinigung

etc. verschaffen Sie sich den Freiraum, um sich stärker

auf Ihre Kompetenzen und Aufgaben zu konzentrieren.”

Soll ich jetzt als “kleines” Haus mit 12 Mitarbeitern (inkl. Azubis) meine Mitarbeiter outsourcen ?
Also ich bin mit denen die wir haben eigentlich sehr zufrieden.
Es ist zwar etwas Arbeit die Lohnabrechnungen zu machen und das Personal zu verwalten.
Aber auch wenn wir Fremdmitarbeiter hätten glaube ich nicht das ich dann weniger Zeit mit Abrechnen verbringen würde.
Wir bilden aus. Wenn Bedarf da ist dann haben wir unsere eigenen Fachkräfte.
Und auch nach der Ausbildung herscht meistens noch ein reger Kontakt, so daß wir bei Engpässen auch bei ehemaligen Mitarbeitern fragen können ob Sie uns aushelfen können.
Und wenn das nicht geht kann man auch mal Kollegen fragen ob Sie mal einen Koch haben der uns aushelfen kann. So helfen sich viele Gastronomen untereinander.

Müssen wir jetzt auch schon in der Gastronomie outsourcen ?
Wo bleibt da die Bindung an den Betrieb ? Das “Wir” Gefühl ? Teamgeist ?

Nein Danke wir brauchen so etwas nicht !!!
Und ich hoffe auch in Zukunft nicht.
Ich möchte wissen wer da morgens zur Arbeit kommt und nicht “irgendjemand” geschickt bekommen.
Das spornt mich wieder an demnächst hier mal unsere Mitarbeiter einzeln vorzustellen.(Und auch auf der Homepage…)